WSCAD SUITE im Netzwerk

By 25. Juni 2018 WSCAD SUITE

WSCAD SUITE im Netzwerk

Dieser Blog befasst sich mit der Installation der WSCAD SUITE innerhalb von Netzwerk-Umgebungen. Er gibt einen Überblick über die möglichen Szenarien und zeigt die allgemeine Vorgehensweise auf.

Die Installation der WSCAD SUITE lokal auf einem PC oder als Netzwerk-Version ist in der Anleitung „Installation und Lizenzierung“ (kurz „Installationsanleitung“ genannt) beschrieben. Diese Anleitung finden Sie als PDF im WSCAD-Installationsverzeichnis im Unterverzeichnis „Docs“.

Für die Integration der WSCAD SUITE in komplexe Netzwerk-Umgebungen kontaktieren Sie bitte WSCAD Global Business Services (GBS, gbs@wscad.com).

Hinweis: Wenn Sie nur den Hardware-Dongle auf einem Netzwerk-Server (z.B. Lizenz-Server) betreiben wollen, benötigen Sie keine Netzwerk-Installation. In diesem Fall müssen Sie zuerst das CodeMeter-Kontrollzentrum auf dem Server installieren und dort die Netzwerk-Lizenz für die Client-PCs im Netzwerk freigeben (siehe Installationsanleitung unter „CodeMeter-Einstellungen bei Server-Betrieb | Server-PC als Dongle-Server aktivieren“). Zusätzlich ist auf jedem Client-PC die Verbindung zum Server über das CodeMeter-Kontrollzentrum einzurichten (siehe Installationsanleitung unter „CodeMeter-Einstellungen bei Server-Betrieb | Dongle-Server am Client-PC eintragen“).

Übersicht

Dieser Blog umfasst die folgenden Themen:

  • Netzwerk-Szenarien
  • SQL-Datenbanken
  • Virtuelle Maschinen und Dongle-Server
  • WSCAD-Software-Update
  • Hinweise

Netzwerk-Szenarien

Die WSCAD SUITE kann in den folgenden Netzwerk-Szenarien installiert werden:

  • WSCAD SUITE lokal und WSCAD-Daten auf Server
    Die WSCAD SUITE ist lokal auf jedem Client-PC installiert. Die WSCAD-Daten sind auf dem Windows-Server abgelegt.
  • WSCAD SUITE und WSCAD-Daten auf Server
    Die WSCAD SUITE ist auf dem Windows-Server installiert. Auf jedem Client-PC befindet sich eine WSCAD-Client-Netzwerk-Installation.
  • Remote-Desktop-Verbindung
    Die WSCAD SUITE ist als lokale Installation auf einem Citrix-Server installiert. Die Clients greifen per Remote-Verbindung auf die WSCAD SUITE zu.

Folgende WSCAD-Daten können auf dem Windows-Server gespeichert werden und sind somit für alle Clients zugänglich:

  • Projekte
    alle Projekte aus dem Projekt-Explorer. Abgelegt im Verzeichnis „Projects“.
  • Bibliotheken
    alle Symbol-Bibliotheken aus dem Symbol-Explorer. Abgelegt im Verzeichnis „Libraries“.
  • Datenbanken
    z.B. Artikeldatenbank, Lexikon, Adressen. Abgelegt im Verzeichnis „Databases“.
  • Datenblätter
    Abgelegt im Verzeichnis „Externals“.
  • Globale Logos
    Logos für Rahmen. Abgelegt im Verzeichnis „Logos“.
    Pattern
    Vordefinierte Sets von Rahmen und Formularen für die Listen und Pläne. Abgelegt im Verzeichnis „Patterns“.
  • Sicherung
    alle Projektsicherungen sowie die automatische Datensicherung. Abgelegt im Verzeichnis „Backups“.
  • Vorlagen
    alle Vorlagen aus dem Vorlagen-Explorer (Rahmen und Formulare sowie Etiketten, Legenden). Abgelegt im Verzeichnis „Templates“.
  • Makros
    alle Makros aus dem Makro-Explorer. Abgelegt im Verzeichnis „Macros“.
  • Project Wizard Makros
    alle Makros des Add-Ons “Project Wizard”. Abgelegt im Verzeichnis „Macros/Project Wizard“.
  • Plugins
    alle zusätzlich installierten Plugins. Abgelegt im Verzeichnis „Plugins“.
  • 3D-Daten
    alle 3D-Daten für die dreidimensionale Ansicht des Schaltschranks. Abgelegt im Verzeichnis „3DObjects“.

Eine Umstellung dieser Verzeichnisse erfolgt in der WSCAD SUITE unter Extras | Einstellungen (Optionen) | Verzeichnisse. Die Unterverzeichnisse werden relativ zum Datenverzeichnis mit umgestellt.

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Netzwerk-Szenarien

WSCAD SUITE lokal und WSCAD-Daten auf Server WSCAD SUITE und WSCAD-Daten auf Server Remote-Desktop-Verbindung
PC/Laptop außerhalb Netzwerk nutzbar (bei Umstellung auf lokale WSCAD-Daten) ja nein nein
WSCAD-Programmeinstellungen
lokal änderbar
ja nein* nein
WSCAD-Projekteinstellungen
lokal änderbar
ja nein* nein
WSCAD-Anwendereinstellungen
lokal änderbar
ja ja ja
WSCAD-Update lokal (pro PC) ja nein nein
WSCAD-Update Server (nur 1x) nein ja ja

* Bei einer Client-Installation mit WSCAD-Admin-Rechten lokal änderbar.

WSCAD SUITE lokal und WSCAD-Daten auf Server

In diesem Szenario ist die WSCAD SUITE lokal auf jedem Client-PC installiert. Die WSCAD-Daten befinden sich auf dem Windows-Server. Somit liegen sie für alle Anwender verfügbar im Netzwerk und werden zentral gepflegt.

Vorgehensweise

1. Die WSCAD SUITE wird lokal auf jedem Client-PC als „Einzelplatz-Installation“ mit „Standard nach WSCAD-Vorgaben“ installiert (siehe Installationsanleitung unter „Installation am Einzelplatz“). Für die Installation benötigen Sie auf den Client-PCs Admin-Rechte. Der Anwender benötigt auf dem Client-PC Lese-, Schreib- und Löschrechte für das WSCAD-Installationsverzeichnis.

2. Die gewünschten WSCAD-Datenverzeichnisse (siehe oben) müssen vom WSCAD-Installationsverzeichnis auf den Windows-Server verschoben werden. Es empfiehlt sich die Namen der Verzeichnisse nicht zu ändern. Die Verzeichnisse müssen für die Clients freigegeben sein (Lese-, Schreib- und Löschrechte).

3. An einem Client-PC ist in der WSCAD SUITE unter Extras | Einstellungen (Optionen) | Verzeichnisse das Datenverzeichnis auf das Server-Verzeichnis umzustellen, in das die WSCAD-Daten verschoben wurden.

4. Die Verzeichnisse für die temporären Dateien und die Hilfe-Dateien müssen lokal bleiben.

5. An diesem Client-PC sind nun die WSCAD-Konfigurationseinstellungen inkl. der soeben geänderten Verzeichnis-Pfade zu exportieren über Extras | Import/Export-Einstellungen | Export. Dabei sollten alle Projekte geschlossen sein.

6. Diese WSCAD-Konfigurationseinstellungen sind an jedem Client-PC zu importieren. Somit sind alle Verzeichnisse auf das Server-Verzeichnis umgestellt.

Lizenzierung

Die für die Lizenzierung benötigten CodeMeter-Treiber und das CodeMeter-Kontrollzentrum werden zusammen mit der Installation auf den Client-PCs installiert.

Für die Lizenzierung gibt es zwei Varianten:

  • Lokale Lizenzierung
    Jeder Client-PC enthält einen CodeMeter-Container mit einer lokalen Lizenz.
  • Netzwerk-Lizenzierung
    Der CodeMeter-Container mit der Netzwerk-Lizenz befindet sich auf einem beliebigen, immer eingeschalteten PC im Netzwerk (z.B. Windows-Server oder Lizenz-Server).
    Die Netzwerk-Lizenz muss auf dem Server über das CodeMeter-Kontrollzentrum für das Netzwerk freigegeben werden (siehe Installationsanleitung unter „CodeMeter-Einstellungen bei Server-Betrieb | Server-PC als Dongle-Server aktivieren“.
    Auf jedem Client-PC ist die Verbindung zum CodeMeter-Container über das CodeMeter-Kontrollzentrum einzurichten. Dazu muss die IP-Adresse in der WebAdmin-Software des CodeMeter-Kontrollzentrums in die Server-Suchliste eingetragen werden (siehe Installationsanleitung unter „CodeMeter-Einstellungen bei Server-Betrieb | Dongle-Server am Client-PC eintragen“).
    In diesem Szenario können Sie auch Lizenzen ausleihen, wenn Sie eine UFC-Lizenz erworben haben.

WSCAD SUITE und WSCAD-Daten auf Server

In diesem Szenario sind die WSCAD SUITE und die WSCAD-Daten auf dem Windows-Server abgelegt. Die WSCAD-Daten liegen für alle Anwender verfügbar im Netzwerk und werden zentral gepflegt. Ein WSCAD SUITE Update muss nur auf dem Windows-Server durchgeführt werden.

Vorgehensweise

  • Die WSCAD SUITE wird auf dem Windows-Server als „WSCAD-Netzwerk-Installation“ installiert (siehe Installationsanleitung unter „Installation auf Server-PC“). Für die Installation sind Admin-Rechte erforderlich. Das WSCAD-Installationsverzeichnis muss für die Clients freigegeben sein (Lese-, Schreib- und Löschrechte).
  • Auf jedem Client wird die WSCAD SUITE als „WSCAD-Client-Netzwerk-Installation“ installiert (siehe Installationsanleitung unter „Installation auf Client-PC mit Admin-Rechten“ und „…mit Admin-Rechte“). Diese Installation können Sie mit oder ohne WSCAD-Admin-Rechten durchführen. Mit WSCAD-Admin-Rechten kann der Anwender zusätzlich zu den anwender- und projektspezifischen Einstellungen auch programmspezifische (=anwendungsspezifische) Einstellungen ändern. Außerdem kann er ein Software-Update ausführen, wenn er über Windows-Admin-Rechte für den Windows-Server verfügt.

Folgende Schritte müssen nur durchgeführt werden, wenn das WSCAD-Datenverzeichnis nicht im WSCAD-Installationsverzeichnis liegen soll, sondern in einem anderen Verzeichnis auf dem Windows-Server oder auf einem anderen Netzlaufwerk:

  • Die gewünschten WSCAD-Datenverzeichnisse (siehe oben) müssen vom WSCAD-Installationsverzeichnis in das WSCAD-Datenverzeichnis verschoben werden. Es empfiehlt sich die Namen der Verzeichnisse nicht zu ändern. Das Verzeichnis muss für die Clients freigegeben sein (Lese-, Schreib- und Löschrechte).
  • Am Windows-Server muss in der WSCAD SUITE unter Extras | Einstellungen (Optionen) | Verzeichnisse das Datenverzeichnis auf das Server-Verzeichnis umgestellt werden, in das die WSCAD-Daten verschoben wurden.
  • Das Verzeichnis für die temporären Dateien muss lokal bleiben.

Achtung: Ein Client-PC, auf dem die WSCAD-Installation mit Admin-Rechten durchgeführt wurde, kann die Verzeichnis-Pfade ändern. Diese Änderungen werden auf dem Server gespeichert und gelten dann für alle Clients!

Lizenzierung

Die für die Lizenzierung benötigten CodeMeter-Treiber und das CodeMeter-Kontrollzentrum werden zusammen mit der Installation auf dem Windows-Server und den Client-PC installiert. Die CodeMeter-Treiber auf dem Server und den Client-PC müssen alle denselben Stand haben.

Für die Lizenzierung gibt es nur eine Möglichkeit:

  • Netzwerk-Lizenzierung
    Der CodeMeter-Container mit der Netzwerk-Lizenz befindet sich befindet sich auf einem beliebigen, immer eingeschalteten PC im Netzwerk (z.B. Windows-Server oder Lizenz-Server). Bei Verwendung eines Hardware-Dongles in einer virtuellen Umgebung empfiehlt sich ein Dongle-Server.
    Die Netzwerk-Lizenz muss auf dem Server über das CodeMeter-Kontrollzentrum für das Netzwerk freigegeben werden (siehe Installationsanleitung unter „CodeMeter-Einstellungen bei Server-Betrieb | Server-PC als Dongle-Server aktivieren“).
    Auf jedem Client-PC ist die Verbindung zum CodeMeter-Container über das CodeMeter-Kontrollzentrum einzurichten. Dazu muss die IP-Adresse in der WebAdmin-Software des CodeMeter-Kontrollzentrums in die Server-Suchliste eingetragen werden (siehe Installationsanleitung unter „CodeMeter-Einstellungen bei Server-Betrieb | Dongle-Server am Client-PC eintragen“).

Remote-Desktop-Verbindung

Die WSCAD SUITE kann als lokale Installation auf einem Citrix-Server laufen. Dabei wird von den Client-PCs eine Remote-Desktop-Verbindung zum Server aufgebaut. Über eine Applikation hat der Client direkten Zugriff auf die WSCAD SUITE auf dem Server. Der Client arbeitet von seinem PC aus direkt auf dem Server.

Grundlage ist ein Windows-Server. Dieser Server kann auch als virtuelle Maschine realisiert werden. Auf dem Server muss der Remote-Zugriff erlaubt werden. Auf dem Client wird ein spezielles Programm für den Remote-Zugriff auf den Server gestartet. Dafür müssen zusätzlich Citrix-Programme auf Server- und Client-Seite (Citrix Server, Citrix Receiver) installiert werden. Die Verbindung erfolgt über das ica-Protokoll.

Für eine bestmögliche Funktionalität wird empfohlen, die aktuellste Citrix-Software zu nutzen.

Der Windows-Terminal-Server wird nicht unterstützt!

Vorgehensweise

1. Die WSCAD SUITE wird auf dem Server als „Normale Installation für Einzelplatz-Lokal“ installiert.

2. Auf dem Windows-Server wird die Citrix-Server-Software installiert.

3. Auf dem Windows-Server wird der Remote-Zugriff freigegeben.

4. Auf den Client-PCs wir die Citrix-Client-Software installiert.

Lizenzierung

Die für die Lizenzierung benötigten CodeMeter-Treiber und das CodeMeter-Kontrollzentrum werden zusammen mit der Installation auf dem Windows-Server installiert.

Für die Lizenzierung gibt es nur eine Möglichkeit:

  • Netzwerk-Lizenzierung
    Der CodeMeter-Container mit der Netzwerk-Lizenz befindet sich auf dem Windows-Server. Bei Verwendung eines Hardware-Dongles in einer virtuellen Umgebung empfiehlt sich ein Dongle-Server.
    Die Netzwerk-Lizenz muss auf dem Windows-Server über das CodeMeter-Kontrollzentrum für das Netzwerk freigegeben werden (siehe Installationsanleitung unter „CodeMeter-Einstellungen bei Server-Betrieb | Server-PC als Dongle-Server aktivieren“).

WSCAD-Admin-Rechte

Alle Anwender werden automatisch mit WSCAD-Admin-Rechten angelegt, d.h. sie können zusätzlich zu den anwender- und projektspezifischen Einstellungen auch programmspezifische (anwendungsspezifische Einstellungen ändern. Zusätzlich können sie ein Software-Update ausführen, wenn sie über Windows-Admin-Rechte für den Windows-Server verfügen.

Es besteht die Möglichkeit, allen bereits angelegten Anwendern die WSCAD-Admin-Rechte zu entziehen. Zusätzlich ist es möglich, alle neuen Anwender ohne WSCAD-Admin-Rechte anzulegen. Falls dies gewünscht ist, wenden Sie sich bitte an WSCAD Global Business Services (GBS, gbs@wscad.com).

SQL-Datenbanken

Einige WSCAD-Datenbanken können als SQL-Datenbanken auf einem SQL-Server angelegt werden. Eine SQL-Datenbank auf einem SQL-Server bietet im Netzwerk eine bessere Performance als eine Access-Datenbank, vor allem bei großen Datenmengen und vielen Zugriffen. Zudem kann ein SQL-Server Suchanfragen schneller behandeln und bietet bessere Möglichkeiten zur Datensicherung und Schnittstellen zu anderen Datenbanken. Das erleichtert eine Anbindung an ein ERP-System wie SAP.

Bei Servern mit eingeschränkter Leistung empfiehlt sich SQL Express (siehe https://docs.microsoft.com/de-de/sql/sql-server/editions-and-components-of-sql-server-2017?view=sql-server-2017#Cross-BoxScaleLimits).

Diese Datenbanken können als SQL-Datenbanken eingebunden werden und bieten folgende Vorteile:

  • SQL-Artikeldatenbank
    schnelleres Laden und Suchen von Artikeldaten.
  • SQL-Datenpunktverwaltung
    schnelleres Laden und Suchen von Datenpunkten.
  • SQL-Lexikon
    schnellere Übersetzungsläufe.

Die SQL-Datenbanken sind auf dem SQL-Server gespeichert. Die Verzeichnisse müssen für die Anwender freigegeben sein (Lese-, Schreib- und Löschrechte).

Die Umstellung auf die SQL-Datenbanken erfolgt in der WSCAD SUITE unter Extras | Einstellungen (Optionen) | Stammdaten.

Virtuelle Maschinen und Dongle-Server

Bei virtuellen Maschinen wird generell ein Hardware-Kopierschutz empfohlen.

Soll trotzdem ein Software-Kopierschutz eingesetzt werden, wird ein Software-Container direkt auf dem virtuellen Server eingerichtet. Die Netzwerk-Lizenz muss von WSCAD für eine virtuelle Umgebung freigeschaltet sein. Dafür ist eine zusätzliche Unterschrift des Kunden nötig.

Falls ein Hardware-Kopierschutz mit Hardware-Dongle verwendet wird, ist dieser an einen USB-Port des Servers anzuschließen. Bei „Fail Over“-Konstellationen, wo ein weiterer Server als Sicherung dient, kann der zweite Server nicht auf den Hardware-Dongle am USB-Port des ersten Servers zugreifen. Zudem ist die Verbindung über den USB-Anschluss in virtuellen Umgebungen oftmals problematisch und fehlerbehaftet. Daher empfiehlt es sich, in diesem Fall einen Dongle-Server (z.B. von der Firma SEH) zu verwenden.

An einen Dongle-Server können ein oder mehrere Hardware-Dongles gesteckt werden. Innerhalb der virtuellen Maschine wird über die Dongle-Server-Software der gewünschte Hardware-Dongle auf einen virtuellen USB-Port gemappt. Somit kann eine weitere virtuelle Maschine einen anderen Hardware-Dongle nutzen.

Auch in einer virtuellen Umgebung muss über das CodeMeter-Kontrollzentrum die Netzwerk-Lizenz auf dem virtuellen Server aktiviert und der virtuelle Server an den Client-PCs eingetragen werden.

WSCAD-Software-Update

Bei Szenario 1 ist die WSCAD SUITE lokal auf allen Client-PCs installiert. Bei einem Software-Update würde jeder Client das Update separat aus dem Internet herunterladen. Daher empfiehlt es sich, das Update zuerst an einem Client vom Internet in ein Netzwerk-Verzeichnis herunterzuladen und anschließend das Update an den anderen Clients aus diesem Verzeichnis heraus zu installieren.

In der WSCAD SUITE können Sie unter Extras | Einstellungen (Optionen) | Internet im Feld Update zur Verteilung auf mehrere Rechner das Netzwerk-Verzeichnis angeben und über die Schaltfläche Gesamtes Update herunterladen in dieses Verzeichnis speichern. Ist das Kontrollkästchen Update nur in Verzeichnis suchen aktiviert, startet der Client das Update nicht über das Internet, sondern aus diesem Verzeichnis. Ist zusätzlich das Kontrollkästchen Automatisch nach Update suchen aktiviert, startet das Update automatisch nach dem Start der WSCAD SUITE.

Ist diese Verfahrensweise einmal an allen Clients eingerichtet, kann der Systemadministrator damit steuern, welche Updates von den Client-PCs installiert werden dürfen. Das Netzwerk-Verzeichnis muss für alle Client-PCs freigegeben sein.

Hinweise

Folgende Hinweise sind bei einer Netzwerk-Installation zu beachten:

  • WSCAD unterstützt die Windows Server 2008 und 2012.
  • WSCAD unterstützt die Windows-SQL-Server 2008 und 2014.
  • Die Datenübertragungsrate im Netzwerk sollte 1 Gbit/s betragen.

Thomas Janowicz
Technical Writer,
Documentation Management